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Strahlhalle planen: 7 Fragen, bevor Sie ein Angebot anfragen

Größe, Beladung, Filter, Strahlmittelrückgewinnung, Strahlmittel, Standort und Normen: Mit diesen sieben Fragen ist Ihre Anfrage für eine Strahlhalle schnell und präzise.

Strahlhalle planen: 7 Fragen, bevor Sie ein Angebot anfragen

Eine Strahlhalle ist eine Investition für viele Jahre. Je klarer die Anforderungen sind, desto genauer wird das Angebot. Diese sieben Fragen sollten Sie vorher beantworten.

1. Welche Werkstücke strahlen Sie?

Maße, Gewicht und Stückzahl des größten Werkstücks bestimmen die Hallengröße. SAPI baut Hallen mit 3 bis 100 m Länge, 2 bis 20 m Breite und 2,5 bis 15 m Höhe. Planen Sie Platz zum Arbeiten rund um das Bauteil ein.

2. Wie kommt das Werkstück in die Halle?

Per Transportwagen, Schienensystem oder Gabelstapler, durch ein zweiflügeliges, vierflügeliges oder Schiebetor. Bei schweren Teilen kann ein Kran von oben arbeiten: Kranbahndurchbrüche und Deckenöffnungen lassen sich in das Dach integrieren, wie bei unserer Halle mit Schiebedach.

3. Welche Filteranlage brauchen Sie?

Die Filteranlage wird auf das Hallenvolumen abgestimmt. Patronenfilter gibt es in Modulen von 900 bis 9.000 m³/h für kleine und mittlere Hallen, Hochleistungsfilter mit 15.000 bis über 40.000 m³/h für große Hallen und Mehrbedienerbetrieb. Ein Teil der gereinigten Luft kann umgewälzt werden, um Heizenergie zu sparen.

4. Wie soll das Strahlmittel zurückkommen?

Von vollautomatisch über Längs- und Querförderer bis zum manuellen Einkehren. Mehr dazu in unserem Ratgeber zur Strahlmittelrückgewinnung.

5. Mit welchem Strahlmittel arbeiten Sie?

In SAPI Hallen lassen sich alle trockenen, feinkörnigen mineralischen Strahlmittel einsetzen, etwa Korund, Glasperlen oder Stahlkies. Das Strahlmittel beeinflusst Förderer, Abscheider und Filter, deshalb gehört es in die Planung.

6. Was ist am Standort vorhanden?

Benötigt werden Druckluft, Strom (400 V / 50 Hz), ein ebener, tragfähiger Betonboden und ausreichend dimensionierte Versorgungsleitungen. Bei Außenaufstellung braucht es Witterungsschutz während der Montage. SAPI liefert vorab detaillierte Richtlinien zur Standortvorbereitung.

7. Welche Normen gelten?

SAPI Strahlhallen erfüllen die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG. Bei brennbaren Stäuben wie Aluminium oder Magnesium kommt ATEX (Richtlinie 2014/34/EU) hinzu. Geben Sie außerdem den geforderten Reinheitsgrad an, etwa Sa 2½ oder Sa 3 nach ISO 8501-1.

Gut zu wissen

Montage
CORE Hallen meist 2–3 Wochen, individuelle Hallen 3–12 Wochen
Gewährleistung
12 Monate ab Lieferung bei Einschichtbetrieb, nach VDMA-Bedingungen
Schneller Weg
vorkonfigurierte CORE Strahlhalle in drei Größen

Mit diesen Antworten können wir Ihre Strahlhalle gezielt auslegen.

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